Projekt: Elterncafé

Niddaschule

Elterncafé der Niddaschule (© Günther Bauer)
Projektlehrkräfte Valeria Picozzi, Michaela Schlund, Sarah Calakic, Mona Abou Youssef, Miriam Rill (© Günther Bauer)

Die Niddaschule möchte Eltern einladen, sich am Schulleben aktiv zu beteiligen. Viele Eltern, vor allem die der Kinder der ersten Klassen und des Vorlaufkurses, haben Fragen und benötigen Hilfe, sind aber untereinander schlecht vernetzt. Um dies umzusetzen, startet das Projekt „KEKKS“ (Kinder-Eltern-Kooperation-Kommunikation-Schule) an der Niddaschule.

Dieses Projekt besteht aus zwei Teilen: am Vormittag organisieren wir ein gemütliches Beisammensein, bei dem ein Elternnetzwerk gebildet werden soll. Eltern können die Schule kennenlernen, mit anderen Eltern ins Gespräch kommen und sich gegenseitig unterstützen. Am Nachmittag tauschen sich Eltern mit Expertinnen und Experten zu verschiedenen Themen aus, z. B. Medienerziehung, Gewaltprävention, etc. Unser Ziel ist es, das Elterncafé dauerhaft an der Niddaschule zu etablieren.

Gelungenes, Überraschendes, Erfreuliches

Der Start des Elterncafés „KEKKS“ stieß auf sehr positive Resonanz: gut besucht, gute Beteiligung und Eigeninitiative – es gab mehr Interesse der Eltern als gedacht. Auch eine erste Infoveranstaltung am Nachmittag zum Thema „Medienerziehung“ wurde gut besucht. Gemeinsam legten wir ein Thema für den nächsten Nachmittag fest, der in einer Kleingruppe aus Eltern und Lehrerschaft organisiert wurde. Eltern schätzen das Projekt sehr und freuen sich, dass ihre Belange gehört werden. Außerdem freuen sich die Eltern über den Abbau der Distanz zwischen Eltern und Lehrenden.

Stolpersteine

Die Raumsituation der Schule ist nicht ideal: die Räume sind nicht barrierefrei.

Blick in die Zukunft

Unser Wunsch ist es, dass sich das Projekt verselbstständigt. Es soll ein möglichst großes Elternnetzwerk entstehen, indem sich die Eltern untereinander unterstützen. Wünschenswert wäre, wenn die Eltern die Termine langfristig selbst planen und organisieren und Lehrkräfte beratend zur Seite stehen. Falls das Projekt nicht zum Selbstläufer wird, könnten das die UBUS-Kraft oder die Jugendhilfe übernehmen, da die Lehrkräfte vormittags stark eingebunden sind.

Die Kosten, etwa von Referierenden oder einer Kinderbetreuung, müssten z. B. in Kooperation mit dem Förderverein getragen werden. Hier wollen wir uns vernetzen. Weiterhin sind Deputatstunden nötig, um die Ziele unseres Konzepts umsetzen zu können.

Der erreichte Stand könnte gesichert und ausgeweitet werden, indem die Eltern auf der Homepage, bei Schulfesten, Einschulungsfeiern oder bei weiteren schulischen Veranstaltungen (zum Beispiel Elternsprechtag) präsenter sind und für KEKKS werben.

Tipp zum Nachahmen

Planen Sie viel Zeit für das Projekt ein: Der Aufwand für Vorbereitungen, Nachbereitungen, etc. wird bei Weitem nicht durch zwei Deputatsstunden abgedeckt.

Niddaschule

Adresse und Kontakt:
Oeserstraße 2
65934 Frankfurt
Tel.: (069) 212-45557
E-Mail: poststelle.
niddaschule@stadt-frankfurt.de

Weiter Infos auf frankfurt.de
Projekt: Elterncafé
Schulform: Grundschule
Anzahl der Klassen: 12
Schülerzahl: 220
Stadtteil: Nied
Besondere Angebote: inklusiv arbeitende Schule, erweiterte schulische Betreuung, Nachmittagsangebote, Brotzeit, Chancenwerk, Jugendhilfe, unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte, Kooperation mit Musikschule und Sportvereinen, Lesepaten, Schülerparlament

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