Projekt: Elterncafé

IGS Süd

Elternbegegnungen in der IGS-Süd (© Günther Bauer)
Projektlehrkräfte Jenny Desoi, Ulrike Linz, Julia Grabensee, Gabriele Prinz (© Günther Bauer)

Wir wollen unser erfolgreiches Projekt „Elterncafé“ fortsetzen. Eltern oder die Schule bringen Themen ein, zu denen wir uns austauschen. Expertinnen und Experten unterstützen den Austausch durch Impulsbeiträge. Darüber hinaus wollen wir einen gemeinsamen Jahreskalender erarbeiten sowie einen Raum für Elterngespräche und Begegnungen gestalten.

Konkrete Schwerpunktthemen sind z. B. Fragen zu Bildungsthemen, Sexualerziehung oder Suchtprävention. Den Kalender auf unserer Homepage weiten wir aus und bieten mehrsprachige Texte an. Außerdem erstellen wir eine Printversion des Kalenders.

Der Begegnungsraum wird durch die Eltern selbst gestaltet. Wir binden sie außerdem in die Umbauplanung des Lerncampus „IGS SÜD“ ein.

Gelungenes, Überraschendes, Erfreuliches

Die Eltern arbeiten engagiert mit und bringen viele Ideen in die Projekte ein. Aus der Zusammenarbeit entwickelt sich die Vortragsreihe „Die IGS Süd fragt…“. Durch das Elterncafé begegnen Eltern Lehrkräften, die sie als echte „Lernbegleitung“ erleben. Der intensive Austausch über pädagogische Fragen führt zu einer geteilten Verantwortung zwischen Schule und Eltern. Insgesamt bewirkt das Projekt eine stärkere Identifikation mit der Schule. Die IGS Süd ist bekannter geworden und durch öffentliche Veranstaltungen auch besser an den Stadtteil angebunden.

Stolpersteine

Die Arbeitsbelastung in der Schule war extrem hoch, was durch den hohen Krankenstand im Kollegium verschärft wurde. Außerdem war kein eigener Raum für Elternarbeit vorhanden. Übersetzerinnen und Übersetzer für die Veranstaltungen waren meist nur schwer zu erreichen. Eine weitere Schwierigkeit waren Fortbildungsangebote im Projekt, die für unsere Schule aber nur teilweise weiterführend waren und daher die schulische Belastung erhöht haben.

Ohne die finanziellen Mittel wäre es nicht möglich gewesen, die Räumlichkeiten einladend einzurichten und die Expertinnen und Experten zu bezahlen.

Blick in die Zukunft

Das „Elterncafé“ wird weitergeführt, insbesondere mit dem mehrsprachigen „Fest der Vielfalt“ und den Themenabenden. Unser Ziel ist es, dass Eltern aller Herkunftssprachen daran teilnehmen. Mit unserer Vortrags- und Diskussionsreihe „Die IGS SÜD fragt…“ wollen wir in die Stadt und Bildungsdiskurse hineinwirken. Wir wollen der aktiven Elternschaft einen eigenen Raum mit Café im Schulgebäude bieten, die dort Kultur- und Begegnungsangebote im Stadtteil organisiert und so alle Eltern einfach erreicht. Die Einladungen dazu erstellen wir in verschiedenen Sprachen, auch dabei sind Eltern aktiv. Um ohne zeitliche und finanzielle Ressourcen weiterarbeiten zu können, gewinnen wir weitere ehrenamtliche Mitarbeitende in der Elternschaft. Das Café läuft dann als Eigenbetrieb mit Gewinnerwirtschaftung für die Honorare etc.

Den erreichten Stand sichern wir dadurch, dass wir einen Raum in der Schule bereitstellen, indem sich die Beteiligten zu festen Arbeitsterminen treffen. Sie stehen im regelmäßigen Austausch mit der Schulleitung.

Bestehende Angebote wie das „Fest der Vielfalt“ mit internationalem Buffet, gemeinsamer Musik und paralleler Schülerparty rahmen das Projekt.

Tipp zum Nachahmen

Bilden Sie zum Start eine Eltern-Lernbegleitung-Steuerungsgruppe, die sich in regelmäßigen Abständen trifft und die Projektfortschritte plant.

IGS-Süd

Adresse und Kontakt:
Textorstraße 104
60599 Frankfurt
Tel.: (069 212-75401
E-Mail: sekretariat@igs-sued.eu
Internet: igs-sued.eu
Projekt: Erziehungs- und Bildungspartnerschaft – das Elterncafé als Begegnungsort
Schulform: Integrierte Gesamtschule 
Anzahl der Klassen: 12
Schülerzahl: 300
Stadtteil: Sachsenhausen
Besondere Angebote: Ganztag, inklusiv arbeitende Schule, erweiterte schulische Betreuung

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