Integrationsdezernentin Weber grüßt alle muslimischen Frankfurter_innen

"Allen Musliminnen und Muslimen ein gesegnetes Opferfest"

Symbolfoto (© picture alliance)

"Das Opferfest ist das höchste islamische Fest und fällt mit dem Ende der Pilgerfahrt nach Mekka zusammen. Vielleicht können deshalb einige Familienmitglieder, Bekannte, Freunde, Nachbarn dieser Tage mit Ihnen hier feiern. Das Fest ist auch eine Zeit der Opferbereitschaft, Fröhlichkeit, Nächstenliebe und Geschwisterlichkeit. Viele Muslime begehen diesen wichtigen Tag im Kreise ihrer Familien und Nachbarn. Ich wünsche allen Frankfurterinnen und Frankfurtern, diesen Geist der Gemeinschaft miterleben zu können.

Hinter Ihnen liegen Monate mit vielen Herausforderungen und Entbehrungen. Durch den Lockdown konnte ein lebendiges Gemeindeleben nur sehr eingeschränkt stattfinden. Das hatte unter anderem einen deutlichen Rückgang der für die Gemeinden so wichtigen Spenden zur Folge. Viele Moscheen reagierten schnell auf die Situation und entwickelten neue Formate, unter anderem Online-Predigten. Ich bin froh, dass die Moscheen nun schon seit einigen Wochen wieder offen sind!

"Frankfurt hat viel Zusammenhalt bewiesen"

Die Corona-Pandemie ist auch eine Zeit der Solidarität, Zuversicht und Gemeinsamkeiten. Wir wissen von Moscheen, in denen Gemeindemitglieder Schutzmasken für das Pflegeheim im Viertel nähten oder Jugendliche älteren Menschen in ihrer Nachbarschaft Unterstützung beim Einkaufen oder sonstiger Besorgungen anboten. Frankfurt hat in dieser Zeit viel Zusammenhalt bewiesen, unter anderem durch die muslimische Community.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein schönes und segenreiches Opferfest und danke Ihnen für alles, was Sie in unserer Stadt leisten – auch gerade jetzt in diesen schwierigen Zeiten!"

Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung