IDAHOT

Am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation beschlossen, Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten zu streichen. Seit 2004 findet an diesem Datum weltweit der internationale Tag gegen Homo- und Transfeindlichkeit (IDAHOT) statt.

Auch das AmkA beteiligt sich jährlich. Durch Aktionen und mediale Aufmerksamkeit möchte es auf die Diskriminierung von Menschen hinweisen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweichen.

Der IDAHOT steht jedes Jahr unter einem eigenen Motto. Im Jahre 2016 war der Schwerpunkt "Mentale Gesundheit", 2017 kreiste alles um "Junge LSBTIQs und Familien". Zu diesen Themen fand in Kooperation mit Frankfurter Vereinen eine Filmreihe statt.

Kranzniederlegungen am Frankfurter Engel, einem Mahnmal der Homosexuellenverfolgung, finden jedes Jahr ebenso statt wie Community-Veranstaltungen. Beides thematisiert den Ausschluss, die Gewalt und die Verfolgung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität.