Internationaler Tag gegen Homo- und Transfeindlichkeit

IDAHOT

Gedenken am Frankfurter Engel, dem Mahnmal gegen Homosexuellen-Verfolgung auf dem Klaus-Mann-Platz (© Reinhard Dietrich)

Am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation beschlossen, Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten zu streichen. Weltweit, und so auch in Frankfurt, findet alljährlich an diesem Datum der internationale Tag gegen Homo- und Transfeindlichkeit (IDAHOT) statt. 

Auch das Amt für multikulturelle Angelegenhgeiten beteiligt sich Jahr für Jahr am IDAHOT. Durch Aktionen und mediale Aufmerksamkeit macht es auf die Diskriminierung von Menschen aufmerksam, die in ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Identität von dem traditionellen Geschlechterverständnis von Mann und Frau abweichen.

Gedenken an Homosexuellen-Verfolgung

Der IDAHOT steht jedes Jahr unter einem anderen Motto. 2016 war der Schwerpunkt "Mentale Gesundheit", 2017 kreiste alles um "Junge LSBTIQs und Familien", während 2018 "Alliances for Solidarity" ("Allianzen für Solidarität") in den Vordergrund gerückt wurden. 2019 lautete das Motto  "Justice and Protection for All" ("Gerechtigkeit und Schutz für Alle").

Im Beisein von Integrationsdezernentin Sylvia Weber wird am Mahnmal Frankfurter Engel am Klaus-Mann-Platz zum Gedenken an die Homosexuellen-Verfolgung im Nationalsozialismus ein Kranz niedergelegt. Rund um die Hauptwache organisieren verschiedene Vereine ein vielseitiges Programm. Darüber hinaus laden Vereine und Initiativen während der IDAHOT-Woche zu zahlreichen Veranstaltungen.

Was bedeutet LSBTIQ? Und was der Stern *?

Die Abkürzung LSBTIQ steht für lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, inter* und queer.

 

Das Sternchen hinter trans* und inter* symbolisiert die Personen und Identitäten, die mit den Begriffen gemeint sind: Transident, Transgender, Transqueer, Transmann/frau und andere. 

Kontakt

LSBTIQ-Koordinierungsstelle im AmkA Ansprechpersonen: Elena Barta und Anna Kellermann
(069) 212-73145 und -74529