Digital auf YouTube erleben

4. Tag der Religionen zum Thema „Religion und Natur“

Können teils jahrtausendealte Religionen etwas zu aktuellen Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes beitragen? Sind sie Teil des Problems oder Teil der Lösung? Der Frankfurter Tag der Religionen zeigt seit 2017 alljährlich die religiöse Vielfalt der Stadt. In diesem Jahr findet er online statt: Neun Religionsgemeinschaften sprechen in Kurzfilmen über das Thema „Religion und Natur“. 

Ab Sonntag, 6. September um 14 Uhr, werden die Filme sowie die Grußbotschaften der Stadt Frankfurt am Main und des Rates der Religionen zu sehen sein, auf der YouTube-Seite des Rates. Dabei gibt es viele bekannte Einrichtungen zu sehen, aber auch Orte zu entdecken, die selbst viele alteingesessene Frankfurterinnen und Frankfurter noch nicht kennen. Mitglieder des Rates der Religionen und auch Gemeindemitglieder führen durch die Videos. Sie stellen ihre Perspektiven zu „Religion und Natur“ vor, präsentieren Umweltschutzprojekte und sprechen online über ihren Glauben, Naturschutz und nachhaltiges Handeln. Mit dabei sind: Ahmadiyya Muslim Jamaat, Bahá‘í, Buddhismus, Christentum, Hindu-Religion, Islam, Judentum, Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und die Sikh-Religion. 

Religiöse Vielfalt Frankfurts erleben

 „Die Stadt Frankfurt am Main ist von einer besonderen Vielfalt religiöser Überzeugungen gekennzeichnet. Die Filme machen auf eindrucksvolle Weise diese Vielfalt sichtbar und zeigen gleichzeitig, dass Religionsgemeinschaften sich immer wieder auch zu aktuellen Themen einbringen“, so Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung.

„Der Tag der Religionen ist für uns die größte und wichtigste Veranstaltung des Jahres, und wir waren sehr traurig, dass er wegen der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt im Rathaus Römer stattfinden kann. Umso schöner, dass wir zusammen mit der Stadt Frankfurt diese digitale Variante auf die Beine gestellt haben.“, so der Vorsitzende des Rates, Prof. Dr. Joachim Valentin vom katholischen Haus am Dom.
Der Rat der Religionen und das Amt für multikulturelle Angelegenheiten ermöglichen so trotz Corona Einblicke in Frankfurter Religionsgemeinschaften. Mittlerweile ist der Tag der Religionen zu einem festen Bestandteil des Kulturkalenders der Stadt Frankfurt am Main geworden. 2019 waren 2.000 Besucher_innen zu Gast im Rathaus Römer.